Jonas Müller

1975 auf der dänischen Insel Bornholm geboren, begann Jonas Müller im Alter von neun Jahren mit klassischem Klavierunterricht. Sein musikalischer Weg führte ihn jedoch schon bald in andere Bereiche, darunter Jazz, Weltmusik und populäre Musik. Schon in seinen frühen Teenagerjahren entdeckte er den Jazz. In dieser Zeit wurde er von dem Pianisten Horace Parlan gefördert, dessen Einfluss sein Spiel und seinen musikalischen Ansatz bis heute prägt.
Müller studierte Klavier am Rytmisk Musikkonservatorium in Kopenhagen und anschließend Komposition am Mills College in Kalifornien, USA. Darüber hinaus hat er einen Masterabschluss in Musikwissenschaft der Universität Kopenhagen.
Im Laufe seiner Karriere spielte und tourte er mit einer Vielzahl unterschiedlicher Musiker – von Hard-Bop-Veteranen wie Bob Rockwell und Eric Alexander bis hin zur Free-Jazz-Ikone John Tchicai. Besonders prägend war für ihn auch seine Arbeit in der französischen Weltmusikszene mit ihrer großen kulturellen und ethnischen Vielfalt. Seit zehn Jahren lebt er in Berlin.
Auftritte führten ihn durch Europa sowie in den Nahen Osten. In Konzerten in Nordamerika widmete er sich der Operntradition schwarzer Amerikaner. Er war an Projekten wie „Django Lassi“ beteiligt, einer Verbindung von Django Reinhardts Gypsy Jazz mit verschiedenen Einflüssen aus der Weltmusik, sowie an „Tango Finlandes“, einer besonderen Verschmelzung finnischer Volksmusik mit der Tangotradition. Diese und viele weitere Zusammenarbeiten haben ihm die Möglichkeit gegeben, unterschiedlichste musikalische Genres zu erkunden und traditionelle Formen aus neuen Perspektiven zu betrachten.
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